LeakHunter Mallorca

So arbeiten wir

Leckortung ist kein Raten. Wir kombinieren drei bewährte Verfahren – ergänzt durch Thermografie, wo sie hilft – und setzen dafür deutsche Messtechnik von Sewerin ein, einem renommierten Hersteller für Leckortung, dessen Geräte Wasserversorger und Fachbetriebe in ganz Europa verwenden.

1. Dichtheitsprüfung (Druckprüfung)

Am Anfang steht immer die Frage: Ist überhaupt etwas undicht – und welcher Abschnitt? Wir sperren Leitungsabschnitte ab und beobachten den Druckverlauf. So wissen wir, ob der Verlust im Becken, in der Hausinstallation, in der Verrohrung oder in der Erdleitung liegt, bevor wir mit der eigentlichen Ortung beginnen.

2. Elektroakustische Leckortung (Geophon)

Kurz erklärt: Wo Wasser aus einem Rohr austritt, entsteht ein leises Rauschen. Mit einem sehr empfindlichen Mikrofon, das wir auf den Boden oder an die Leitung setzen, hören wir dieses Geräusch über Kopfhörer. Dort, wo es am lautesten ist, liegt das Leck. Das funktioniert durch Fliesen, Estrich und Erdreich – ohne etwas zu öffnen.

Wo Wasser unter Druck aus einer Leitung austritt, entsteht ein Geräusch. Es ist für das Ohr meist nicht wahrnehmbar, aber mit hochempfindlichen Sensoren hörbar. Wir nutzen dafür:

Durch Vergleich der Geräuschstärke an mehreren Punkten grenzen wir das Leck Schritt für Schritt ein.

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3. Spürgas-Verfahren

Kurz erklärt: Wir füllen die Leitung mit einem harmlosen Prüfgas, das nichts beschädigt. Das Gas tritt am Leck aus und steigt durch Boden und Fliesen nach oben. Mit einem Messgerät suchen wir die Oberfläche ab, bis es anschlägt. So finden wir auch Lecks, die kein Geräusch machen, zum Beispiel in Kunststoffrohren. Unser Messgerät, das Variotec 460 von Sewerin, misst Wasserstoff ab 1 ppm mit zwei hochempfindlichen Sensoren (Herstellerangabe) – deshalb findet es auch sehr kleine Lecks, selbst unter Fliesen und Beton.

Wenn ein Leck zu leise ist, die Leitung aus Kunststoff besteht oder zu wenig Druck anliegt, hilft das Gas: Die Leitung wird entleert und mit einem Prüfgas gefüllt, einem Gemisch aus 5 % Wasserstoff und 95 % Stickstoff. Es ist ungiftig, nicht brennbar in dieser Mischung und wird in der Industrie genau dafür eingesetzt. Das Gas entweicht am Leck, steigt nach oben und wird an der Oberfläche nachgewiesen – mit dem Sewerin Variotec 460, Teppichsonde D80 und Handsonde. Wasserstoff ist das kleinste Molekül: Es findet selbst durch Beton, Estrich und Fliesenfugen seinen Weg.

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4. Wärmebildkamera (Thermografie) – ergänzend

Kurz erklärt: Wir arbeiten mit einer Wärmebildkamera von FLIR (FLIR ONE Pro), einer bekannten Marke in der Thermografie. Sie zeigt, wo es wärmer oder kälter ist als drumherum – zum Beispiel über einer Warmwasserleitung oder an einer feuchten Wand. Das hilft uns, schneller zu wissen, wo wir genauer hinhören sollen. Die Kamera allein findet kein Leck: Sie ist eine Hilfe, nie der Beweis. Die Leckstelle bestätigen wir immer mit Geophon oder Spürgas.

Mit einer Wärmebildkamera machen wir Temperaturunterschiede sichtbar. Das hilft bei Warmwasserleitungen, Fußbodenheizung und Lecks nahe der Oberfläche: Der Verlauf einer warmen Leitung und auffällig warme oder kühle, feuchte Stellen zeichnen sich im Bild ab. So grenzen wir schneller ein, wo es sich lohnt, genauer hinzuhören. Wichtig: Die Kamera zeigt Temperaturunterschiede, kein Wasser. Ein auffälliger Bereich ist ein Hinweis, kein Beweis – die Leckstelle selbst bestätigen wir immer mit Spürgas oder akustisch. Die Thermografie ersetzt diese Verfahren nicht, sie ergänzt sie.

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Was Sie am Ende bekommen

Ehrlich gesagt: Keine Methode findet jedes Leck beim ersten Anlauf. Sehr kleine Lecks, mehrere Lecks gleichzeitig oder ungünstige Bedingungen (Wind, Verkehrslärm, unbekannter Leitungsverlauf) können eine zweite Messung nötig machen. Wir sagen Ihnen vor Ort offen, wie sicher das Ergebnis ist.

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